Dielenboden
Der Dielenboden ist einer der ältesten Formen von Holzböden überhaupt. Er besteht aus Vollholz-Elementen, die meist über die komplette Raumlänge aneinander gelegt werden.
Der Begriff Diele bezeichnet dabei die in Breite und Länge unterschiedliche Vielzahl an Elementen.
Es gibt in in unterschiedlichen Ausführungen, als massive Bretter oder in Form von Landhausdielen.
Das Besonderer an Landhausdielen ist ihr zwei-oder mehrschichtiger Aufbau, der durch ein Deckblatt abgerundet wird. Für die Herstellung werden vordergründig Nadelhölzer wie Fichten, Kiefern oder Tannen verwendet.
Es können aber auch Laub-oder Tropenhölzer verwendet werden.
Wurden zu damaligen Zeiten noch die Dielen in Handarbeit aus dem Herz des Stammes gewonnen, waren sehr uneben und wurden mit Ochsenblut versiegelt, ist die Verarbeitung eines Dielenbodens heute wesentlich einfacher geworden.
Dielenbretter werden mehrschichtig in Standardlängen von 2 m angeboten. Sie werden sind meist gespundeten erhältlich. Diese Technik der Nut-und Feder ermöglichst ein passgenaues Arbeiten durch Ineinanderschieben der einzelnen Dielenbretter. Sie können auf dem Boden schwimmend oder durch eine Spezielklebemasse verlegt werden. Vorher wird eine Trittschalldämmung unterlegt. Anschließend wird mit Lack oder speziellen Ölen versiegelt. Das macht den Boden wiederstandfähiger gegen Kratzer und Schmutz und hält das Holz flexibel.
Die positive Wohnwirkung von Naturhölzern ist nachgewiesen und darum kommen hochwertige Dielenböden nie unmodern.
Tags: Dielen; Holzdiesen; Dielenböden; Haus