Teppicboden
Als Teppichboden bezeichnet man Auslegerware, die meist den gesamten Boden eines Raumes bedeckt. Teppichboden bietet auf der einen Seite Komfort, Wärmedämmung und Schallschutz, auf der anderen Seite ist er jedoch schwieriger zu reinigen und kann allergische Reaktionen hervorrufen. Ursprünglich wurden Teppiche speziell für den Bereich gesponnen, den sie abdecken sollten. Diese Teppiche wurden dann an der richtigen Stelle mit einzelnen sogenannten Heftzwecken gehalten. Heutzutage kann man zwischen einer Vielzahl von Materialien wählen. Diese werden in drei Materialgebiete unterteilt. Pflanzliche Materialien wie Flachs, Kokos oder Baumwolle, tierische wie Wolle oder Seide, sowie künstliche Materialien wie Polyamid oder Polyester. Gestalterisch ist die Wirkung eines richtig gewählten Teppichbodens nicht zu unterschätzen; kann doch durch Farben und Muster die Atmosphäre eines Raumes vollkommen neu definiert werden. So kann innerhalb weniger Stunden aus einem ausgedienten Kinderzimmer ein elegantes Arbeitszimmer gezaubert werden.
Bedenkt man außerdem dass die durchschnittliche Feinstaubkonzentration in Räumen ohne Teppichboden doppelt so hoch ist, so sollte die Entscheidung für einen Teppich bei einem Allergiker leicht fallen. Inzwischen gibt es nicht nur besonders strapazierfähige Materialien, sondern auch Teppiche, die einen Haftkleber auf der Unterseite des Produkts aufgebracht haben. Zum Verlegen des Teppichbodens muss nun noch die Folie entfernt werden und schon kann es losgehen. Auch heute noch kann man Teppich nach Maß für einen Raum anfertigen lassen, üblicherweise kauft man jedoch Meterware, die dann vor Ort zurecht geschnitten wird.
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