Bodenleger

In der heutigen Zeit ist die generelle Auswahl an unterschiedlichen Berufen sehr groß. Das Schöne ist, dass in einigen Branchen die anfängliche Lehrstellenknappheit einem immer stärker zu beobachtenden Fachkräftemangel weicht. Wichtig ist, dass sich die jungen Leute aber am besten schon von Beginn an in aller Ruhe mit ihren zukünftigen Berufswünschen auseinander setzen. Später kann es dann aber auch dazu kommen, dass der ein oder andere Beruf nicht gefällt. Anders ist dies mit großer Wahrscheinlichkeit beim Bodenleger. Der Bodenleger ist ein Handwerksberuf, der immer und überall dort gebraucht wird, wo Häuser gebaut, oder aber auch wo Häuser saniert werden. Zu den Hauptaufgaben eines Bodenlegers bzw. einer Bodenlegerin zählt vor allem das Verlegen von textilen (Teppichböden) und so genannten elastischen Bodenbelägen. Darüber hinaus arbeiten die Bodenleger auch mit Laminat (Fertigparkett) oder aber auch mit diversen anderen Schichtwerkstoffen. Bevor die Bodenleger die entsprechenden Bodenbelege verlegen, sind sie auch in der Lage den entsprechenden Untergrund zu glätten. Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich der Bodenleger ist das Sanieren und Aufarbeiten von alten, teilweise sogar historischen Bodenbelägen. In der Regel sind die meisten Bodenleger und Bodenlegerinnen im so genannten Ausbaugewerbe angestellt. Zu diesem Ausbaugewerbe gehören vor allem all diejenigen Betriebe, die Fußböden und/oder Parkettböden verlegen. Weitere potentielle Arbeitgeber sind Firmen, die sich auf das Handwerk des Raumausstatters spezialisiert haben und die so genannten Trockenbauunternehmen. Ein Großteil der Angestellten findet sich auch als Verkäufer in entsprechenden Fachgeschäften oder aber auch im Messebau wieder. Nach dem Berufsbildungsgesetz ist der Bodenleger-/in ein vollständig anerkannter Ausbildungsberuf. In der Regel dauert die Berufsausbildung drei Jahre.

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